Donnerstag, 17. September 2009

Auf nach Greenville



Kurz nach dem Mittagessen ging es los. Erste Eindrücke des gegenwärtigen Lebens hier in den USA. So manches hat sich seit 2003 geändert. Für Edwin und Evan ist natürlich alles ganz neu.

I-75 ist die Autobahn die wir nehmen. Stundenlang ist sie 3 Spurig mit einem sehr geringen Verkehrsaufkommen. Rießige Lastzüge beeindrucken die Jungs. Die Reise wird relativ entspannt unternommen mit schlussendlich 3 Pausen, sodass es dann doch etwa 8 Stunden und 30 Minuten braucht bis wir bei Opa und Oma in Greenville ankommen.

Das Benzin kostet zur Zeit zwischen $2.17 und $2.36 pro Gallon.

Mittwoch, 9. September 2009

Erste Woche in Ohio

Die ersten paar Tage haben wir das Haus "umgeräumt" und Verschiedenstes eingekauft um alles auf die Bedürfnisse unserer sieben köpfigen Familie anzupassen. Dies war nicht besonders schwierig, stellte trotzdem die eine oder andere Herausforderung für uns da.
Sonntag besuchten wir dann die Heimatgemeinde der Familie Fremont, die auch die Stätte unserer Eheschliessung vor nun fast 25 Jahren war. Es war "Familientag" mit einem gemeinsamen Mittagessen nach dem Gottesdienst. es war schön wieder einige langjährigen Freundschaften wieder aufzufrischen.
Montag hatten wir durch "facebook" von alten Freunden aus unseren Unijahren gehört. So durften wir sie zum Mittagessen treffen und über die "guten Alten Zeiten" mit ihnen plaudern. Seit fast 20 jahren hatten wir einander nicht mehr gesehen.
Dienstag erwachten wir zu einer überschwemmten Dusche, und Badewanne, und WC's die auch verstopft waren. Nach langen Stunden und mit geduldigen Familienmitgliedern, konnte ich Heute (aufgrund eines guten Tips meines Bruders), eine Maschine mieten mit der ich die Hauptabflussrohre innen "freischneiden" konnte. Die alten (sehr alten) Tonleitungen die das Hauptabflussrohr des Hauses ausmachen, hatten Wurzelbefall und dies hatte zur heftigen Verstopfung geführt.

Morgen werden wir,
so Gott will
nach Greenville SC fahren.

Erste Eindrücke in Dayton, Ohio.


Überpünktlich landeten wir in Dayton unserem Ziel. Da in unserem Flugzeug ausser uns fast ausschließlich Geschäftsmänner waren stellte sich heraus das auf dem Gepäckband bis auf drei Koffer alle der Familie Matthia gehörten.
Ohne jegliche Verzögerung schnappten wir die Koffer und brachten sie nach draussen, wo ein lieber Bruder aus der Heimatgemeinde von Dad Fremont (Carols Vati) uns mit dem "Gemeindebus" abgeholt hat.
Nach einer kurzen fahrt durch Dayton gelangten wir dann etwa um 18:00 Uhr Ortszeit (24:00Uhr BRD) in unserem neuen "zuhause" an.
Hier standen 7 Betten bereit und ein Kühlschrank mit dem Notwendigsten. Gegen 21:00Uhr waren wir dann auch fast alle im Bett.

Ankunft USA und Inlandflug


Mit einer recht glatten Landung (einig Passagiere klatschten sogar), kammen wir dann in Newark, N.Y. in den USA an. Alle 14 Gepäckstücke sammelten wir vom Fließband fuhren dann unbehindert durch den Zoll und gaben sie dann für den weiterflug nach Dayton Ohio wieder ab.
Der Aufenthalt im Flughafen war angenehm, wobei die Verkostung an den verschiedensten Kiosk erschreckend teuer waren (1 Liter H2O= $3.- und mehr)
Pünktlich hoben wir in einer kleinen (etwa 50 Passsagiere) Flugzeug ab. Alle waren immernoch sehr wach und voller großer Neugier.
Nach dem Abflug aus Newark (Film) machte der Pilot eine relativ starke Linksdrehung die dem Flugzeug eine relativ starke Neigung verlieh, Evan wurde dabei etwas bang.

Der Atlantikflug



Lorraine, Lavonne und Lynette saßen in einer Reihe auf der anderen Seite des Ganges saß Carol.
Hinter den drei Mädchen saßen wir Jungs. Edwin fing an mit dem Platz am Fenster Evan in der Mitte und ich dann am Gang.
Natürlich haben wir dann im Lauf des Fluges so ziemlich Jeder mal mit Jedem den Platz gewechselt (nicht ganz) ---und doch haben wir untereinander schon mal Plätze getauscht um in den Genuss der Gemeinschaft mit den Anderen kommen zu können.

Das Essen war sehr gut und für uns war die Tatsache das Jeder seinen eigenen kleinen TFT Monitor mit "Touchscreen"; über 40 Filmen, unmengen an Musik, und vor allem eine breite Palette mit "zig" verschiedenen Computerspielen (Edwin und Ich haben Schach als Netzwerkspiel mehrmals gespielt) eine interessante "Ablenkung" für die 10 Stunden die wir in diesem Flugzeug uns aufhielten. Erstklassige Reise mit der Fluggesellschaft unserer ersten Wahl, CONTINENTAL.

Die Abreise

Donnerstag Morgen der 3. September. Nach einer kurzen Nacht für fast alle kam der Weckruf um 5:15Uhr recht früh. Kurz nach 6 waren wir dann auf dem Weg zum Flughafen Berlin. Kevin P. der uns in den letzten Wochen sehr viel geholfen hatte fuhr mit uns zum Flughafen.

Nach einem reibungslosen "Einchecken" saßen wir dann auch bald im Flugzeug (Boeing 757-200).

Kurz vor der Abreise

Der fünfte Sonntag im August ein Gemeindetag und Abschiedsnachmittag in unserer Bibelgemeinde Magdeburg.

Die letzten paar Tage zusammenpacken unserer Sachen für die 8 Monate in den USA, verstauen unserer Möbel im Anbau und ein leerräumen unseres liebgewonnenen Hauses.











So leergefegt wie das Haus nun wurde kannten wir es noch nie.





Nun wurden wir noch von einer Entwicklung mit unserem geliebten und doch sehr in die Jahre gekommenen Familienhündin überrascht.
Am Tag vor unserer Abreise mussten wir feststellen das Lacey eingeschläfert werden musste. So hatten wir noch ihre Beerdigung am Mittwoch Nachmittag.